10 er Dadant Bienenbeute im Dschungel Stil. Sie steht umgeben von diversen Pflanzen.

Wissenswertes über Deine Bienenbeute

Was genau ist eine Bienenbeute ?

Eine Bienenbeute ist im Grunde genommen eine Behausung für Deine Bienen. Vor einigen Jahren gab es eine kleine Modernisierung im Bereich der Behausung, denn moderne Beuten zeichnen sich durch ihren modularisierenden Aufbau aus. Es ist möglich die ganze Behausung auseinander zu bauen, was zum Beispiel bei der Reinigung ein extremer Vorteil ist. Einer der wichtigsten Punkt ist, dass die Waben separat entnommen werden können. Bei einigen Modellen, bietet sich die Möglichkeit die komplette Beute in Sektionen einzuteilen, der Fachbegriff nennt sich Zarge – dazu später mehr. Jedoch behalten wir im Hinterkopf, dass es nicht „Die eine“ beste Bienenbeute gibt. Vielmehr sollte jeder Imker entsprechend seiner Bedürfnisse die Richtige Behausung für seine Schützlinge in spe wählen.

  Bienenbeute kaufen: Wo kann ich eine hochwertige Bienenbeute zu fairen Preisen kaufen?

Hierbei gibt es vor allem drei Alternativen. Zum einen ist es möglich, Deine Bienenbeute von einem Schreiner bauen zu lassen und zum anderen kannst Du eine Bienenbeute im Fachhandel bzw. Baumarkt kaufen. Für die, die es gerne etwas gemütlicher haben, bietet sich der Online-kauf als beste Alternative an.  Jedoch ein Wort der Warnung: Es ist nicht sonderlich leicht eine qualitative Bienenbeute online zu kaufen, denn die meisten Bienenbeuten unterscheiden sich massiv in ihrer Handhabung. Am Ende dieses Artikels werde ich Dir fünf empfehlenswerte Bienenbeuten vorstellen, welche für Dein Vorhaben die Richtigen sind.

 

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Welche Art von Bienenbeuten gibt es ?

Du weisst nun was eine Bienenbeute ist, und zusätzlich möchte ich Dir verschiedenen Arten davon vorstellen. Um den Rahmen diesen Artikels nicht zu sprengen konzentrieren wir uns auf die meiner Meinung nach, zwei wesentlichen Beuten für (Neu-)Imker : Magazinbeute & Lagerbeute.

Die Magazinbeute

Die weit verbreitetste und gängigste Bienenbehausung ist die sogenannte Magazinbeute. Diese Art von Bienenbeuten werden aus Holz, oder einem Styroporähnlichem Material hergestellt. Meist haben alle Magazinbeuten einen kongruenten Aufbau, welcher sich nur in kleineren Details unterscheidet. Sie besteht aus Zargen, welche an ihrer Oberseite sowie Unterseite geöffnet sind. Diese aufeinander liegenden Zargen, werden oben mit einem Deckel und unten mit einem Boden geschlossen. Dazwischen befinden sich eine oder mehrere Zargen indem Du Deine 9 – 11 „Rähmchen“ hängen kannst.

Der Deckel dient dem Schutz vor Sonnenlicht und Regen, im Boden ist je nach Modell ein Bodengitter enthalten. Zusatzteile wie Futterzarge oder eine Bienenflucht können hier, zusätzlich erworben und in das System miteingebaut  werden. Das Flugloch, auch Schlitz genannt, befindet sich am Boden der Magazinbeute. Der Name leitet sich übrigens von einem Magazin ab, da Kugeln (in unserem Fall Zargen) aufeinandergestapelt werden. Populär geworden ist diese Bienenbeute durch ein wichtiges Steuerelement in der Bienenhaltung. Nämlich der uns zur Verfügung stehende Raum, und dieser ist sehr großzügig angelegt bei diesen Modellen.

Zuguterletzt unterscheiden wir zwischen Kaltbau und Warmbau. Eine Kaltbau-Beute solltest Du wählen, wenn Du die Bienenbeuten von hinten, eine Warmbau-Beute wenn Du diese von der Seite bearbeiten möchtest.

 

Vorteile

  • Anwendungsmöglichkeiten moderner Imkereimethoden wie „Kippprobe“ oder „Bienenflucht“
  • Flexibilität der Raumgestaltung und des Raumangebots
  • hervorragender Schwarmtrieb
  • hohe Flexibilität was den Austausch einzelner Magazine & Rähmchen betrifft
  • einheitliche Rähmchen bei der Zanderbeute
  • einfache Wabenhygiene

 

Nachteile

  • schwer zu bewegende Massen, manchmal 25kg
  • relativ ungeeignet für ältere Menschen aufgrund des schweren Gewichtes

 

Die Lagerbeute

Die Lagerbeute wird hauptsächlich auf einem anderen Kontinent genutzt. Nämlich Afrika. Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich diese Beute allerdings auch in Europa etabliert und das aus einem ganz einfachem Grund. Die Lagerbeute ist viel leichter als die Magazinbeute und daher besonders für ältere oder etwas schwächere Menschen geeignet. Der wesentliche Unterschied ist, dass alle Waben innerhalb diese Beute auf einer Ebene gehalten werden. Unweit des Flugloches haben wir den Brutraum, hinter diesem befindet das flüssige Gold. Der Honigraum. Demnach haben wir es hier mit nicht allzu großen Gewichten zu tun, was deinen Rücken wohlmöglich schont.

 

 Vorteile

  • Arbeiten mit geringen Gewichten
  • meist kostengünstiger
  • gute für ältere Menschen geeignet
  • keine Einbußen an Honigqualität

 

Nachteile

  •  in der Regel konstruktiv nicht veränderbar
  • keine bis wenig Variabilität innerhalb der Wohnraumgestaltung

 

Eine Sache sollte Dir jedoch immer im Kopf bleiben. Sei Dir von Anfang an bewusst, für welches Konzept der Bienenhaltung Du Dich entscheidest. Deshalb ist mein Tipp an Dich, dass Du über jeden, wirklich jeden Deiner Schritte genau nachdenkst. Sonst kann es nämlich zu einem, Beuten-Hopping kommen. Dies solltest Du unbedingt vermeiden, allein aus dem Grund entstehender Beschaffungskosten für neue Beuten / Beutenmodelle.

Weitere Alternativen sind ein Ablegerkasten oder ein Bienenkorb, klickt einfach auf den Link um zu der entsprechenden Unterseite zu gelangen.

Aufbau moderner Bienenbeuten

Wir haben einen kleinen Einblick auf unterschiedliche Modelle erhalten. Da unter Euch sicherlich noch der ein oder andere Neuimker ist, möchte ich Euch hier am Beispiel einer Zanderbeute nach Dr. Gerhard Liebig (Kaltbau) den kompletten Aufbau einer Bienenbeute im Detail vorstellen. Sicher ist jedoch eine Sache, ob Neuimker oder bereits fortgeschrittene passionierte Imker, interessant und informationsreich ist es auf jeden Fall !

Bienenbeute im Detail

Eine Bienenbeute im Detail. Die jeweiligen Zargen sind zu sehen.
Eine Bienenbeute im Detail. Illustration: Katja Magel

Bienenbeute aufgebaut

Eine aufgebaute Bienenbeute
Bienenbeute samt Zargen aufgebaut. Illustration: Katja Magel

Was Deine Bienen glücklich macht !

Der Frühling naht, überall zeigen Blumen und Blüten ihre wahre Schönheit, und unterstrichen wird das Ganze von einem beruhigendem Summen. Fliegende Bienen. Bienen die sich wunderbar selbst organisieren und versorgen, ein Faszinosum möchte man fast sagen. Das die Bienenpopulation im Laufe der vergangenen Jahrzehnte einen Rückgang erlitten hat, sollte für niemanden eine neue Information sein. Ein Grund mehr dies im Hinterkopf zu behalten, doch was lässt sich dagegen unternehmen ?

Zuerst möchte ich mich bei allen von Euch bedanken die Bienen halten oder dies in Erwägung ziehen. Ihr leistet definitiv einen wunderbaren Beitrag zum Erhalt der Bienenpopulationen. Belohnt werden wir natürlich auch mit leckerem Honig unserer Schützlinge, eine wirklich tolle Vergütung die wir im Austausch erhalten. Um eben dies weiterhin gewährleisten zu können, sollten unsere Bienen glücklich sein und eine tolle Lebensqualität und Umgebung haben. Damit Ihr das erfüllen könnt, möchte ich ein paar Tipps und Anregungen mit Euch teilen.

4 Tipps die Ihr Euch ans Herz nehmen solltet

Mein erster Tipp an Dich, Freiraum! Bienen brauchen ihren Freiraum. Demnach solltest Du Deine Bienenbeute nicht auf Deine Terrasse oder einfach mitten im Garten platzieren. Optimal sind um die 5 Meter Abstand vom eigentlichen Grundstück. Somit ist der Erste Schritt schon mal begangen.

Fragt nach Hilfe! Ein besonders wertvoller und selbsterklärender Tipp meiner Meinung nach. Oftmals werden in Deiner Stadt Einsteigerkurse angeboten, wenn Du Dir unsicher bist, solltest Du diese auf jeden Fall besuchen. Unterstützt und Begleitet wirst Du meistens von einem sogenannten Imkerpaten, welcher Dich unterstützt und bei Problemen Hilft, wenn Dein Projekt startet. (LINKS ZU KURSEN)

Schutzkleidung! Du wirst am Anfang mit einem geringen Startkapital alles notwendige kaufen können was für eine Bienenzucht benötigt wird. Darunter zählt, und das geht an alle Neuimker, die passende Schutzkleidung. Es bringt nichts wenn Du Angst hast und panisch am rumfuchteln bist – hol‘ Dir eine gute Schutzkleidung. Eine Sache ist sicher , je länger Du Dein Handwerk ausübst, umso weniger ängstlich wirst Du sein und der Tag wird kommen, an dem Du Deine Kleidung im Kleiderschrank lässt.

Urlaub! Natürlich kannst Du weiterhin reisen und in den Urlaub fahren. Organisieren solltest Du eine Person die Deine Schützlinge in der Zwischenzeit betreut. Es reicht aus wenn jemand 1x in der Woche nach dem Rechten sieht, und um die 15-20 Minuten pro Volk mit einplant.

Worauf Du unbedingt achten / denken solltest !

Es gibt ein paar Dinge, die man auf jeden Fall beachten und nicht vergessen sollte. Daher lies Dir die folgenden Zeilen gut durch, und Deinem Start zum Imkern sollte nichts mehr im Wege stehen.

Veterinäramt

Die Bienenbeute ist einsatzbereit, Schutzkleidung und Zubehör liegt alles parat, das Bienenvolk wartet bereits darauf fleißig Pollen einzusammeln. Wo liegt dann das Problem ? Das sage ich Dir. Hast Du daran gedacht Dein Bienenvolk beim zuständigen Veterinäramt zu registrieren ? Der jeweiligen Behörde musst Du, bevor der erste Tag mit der Zucht beginnt, über die Anzahl Deiner Bienenvölker und ihres Standortes unterrichten! Bei Deiner Stadtverwaltung / Gemeindeverwaltung kannst Du Dich nach einem Meldebogen erkundigen.

Raubzüge gleich vermeiden

Diesen Punkt solltest Du Dir bitte zu Herzen nehmen. Bienen sind durchaus fähig zu Räubern zu werden, vor allem wenn ihr vorgegebens Futter nicht ordnungsgemäß in der Futterzarge landet. Ein einfaches Beispiel ist das versehentliche Kleckern bei der Fütterung oder Honigernte. Bleibt es liegen und wird von den Bienen verspeist, so kann es passieren, dass ein starkes Volk ein schwächeres Volk ausräubert, wenn dieses eine alternative Futterquelle wittert. Wie immer kein Grund zur Panik, denn Du kannst dem ganz einfach entgegenwirken indem Du den Klecks sofort wieder wegwischt. Schon hast Du dafür gesorgt, dass es ein Problem weniger gibt, über welches Du Dir Gedanken machen musst.

Versicherung

Ein meiner Meinung nach wichtiger Punkt über den jeder von Uns nachdenken sollte. Eine Versicherung. Frage am besten bei Deiner Haftpflichtversicherung nach, ob Bienenhaltung kostenfrei mitinbegriffen ist. Ansonsten rate ich Dir einem Imkerverein beizutreten, da bei diesen meistens eine Versicherung inklusive ist. Der große Vorteil hierbei ist, dass Du sogar gegen Vandalismus oder Diebstahl versichert bist – darüber nachdenken lohnt sich also auf jeden Fall.

Wir mögen nur DAS was WIR kennen!

Last but not least einer der wichtigsten Punkte. Verfüttert nie, wirklich niemals ausländischen Honig an Deine Bienen. Der Grund dafür ist, dass sich im ausländischen Honig mit sehr hoher wahrscheinlichkeit sogenannte „Faulbrutsporen“ befinden. Fressen Deine Bienen diesen Honig, stecken sie sich vorraussichtlich mit der meldepflichtigen Bienenseuche an und leiden unter „amerikanischer Faulbrut“. Bitte verfüttere nur Deinen eigenen Honig, oder alternativ den eines Imkers Deines  Vertrauens.

Fleißige Helferlein

Das Bienen wichtig für unsere Natur sind, muss ich Dir nicht erklären. Unzählige Pflanzen profitieren von unseren Helfern und tragen einen grandiosen Beitrag zu unserer wundervollen Natur bei. Deshalb profitiert auch Dein eigener Garten davon, und glaub mir, es kann echt entspannend sein den Bienchen beim summen zuzuhören. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Deine Bienen nicht nur Deinen, sondern auch den Pflanzen und Blumen Deines Nachbarn etwas gutes tun, da sie in einem Gebiet von drei Quadratkilometern Honig sammeln.

Unser Wetter und unsere Jahreszeiten. Worauf Du achten solltest!

Das Bienenjahr ist eingeteilt in 4 Zyklen, und in jedem dieser Zyklen haben die Bienen verschiedene Arbeiten zu verrichten. Doch was genau passiert eigentlich im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter ? Ein paar Zeilen weiter werde ich mein Wissen gerne mit Dir teilen, damit Du weißt was zu jeder Jahreszeit ansteht und wie viel Arbeitsaufwand auf Dich wartet.

Frühling (März – Mai)

Ab dem Zeitpunkt, an dem uns die ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühjahr erreich beginnt ein Wechsel im Bienenvolk. Die Winterbienen erblicken nun vermutlich das erste Mal das Sonnenlicht und starten ihren ersten Flug. Dies ist möglich wenn die Temperatur über 11° liegt, und wird zugleich auch als Reinigungsflug genutzt. Gereinigt wird die „Kotblase“, welche über den ganzen Winter hinweg im inneren der Behausung lag. Blumen, Blüten und Knospen fangen bei den warmen Temperaturen an zu blühen, und somit erhält das Bienenvolk einen raschen Entwicklungsschub. Die Winterbienen sterben nach und nach, und werden durch junge Sommerbienen ersetzt. Doch dafür müssen vorher fleißig neue Waben gebaut und frisches Futter gesammelt werden, denn die Königin legt sage und schreibe 1500 – 2000 Eier pro Tag.

Sommer (Juni – Juli)

Im Sommer hat Euer Bienenvolk ihren Höhepunkt erreicht. Nun werden Drohnen produziert, welche die Aufgabe haben andere Königinnen zu befruchten. Sobald Euer Volk sich stark genug und vital fühlt kommt es zur Begattung. Wann dies der Fall ist, das wissen Eure Bienen von Natur aus, ein wirklich faszinierendes Spiel der Natur. Dafür werden neue Königinnen produziert, doch nur die Erstgeschlüpfte hat das Privileg zu leben und zu einer neuen Königin zu werden. Parallel dazu verlässt die alte Königin mitsamt der hälfte des alten Volkes ihren Stock und schwärmt aus. Sofern sich die neue Königin mit Drohnen anderer Stöcke gepaart hat, ist sie nun in der Lage neue Eier zu legen und das Überleben des Bienenvolkes zu sichern.

Spätsommer/Herbst (August – September)

Während wir noch im vollen Gange sind die Sonne zu genießen und uns an ihr erfreuen, bereitet sich unser Bienenvolk bereits auf den Winter vor. Die Legeleistung der Königin geht zurück und das Hauptaugenmerk der Bienen besteht darin, genügend Nektar in den Stock zu bringen. Die freien Waben werden mit dem vom Nektar produzierten Honig gefüllt. Drohnen die ihre Arbeit bereits erfüllt haben werden aus dem Stock gedrängt, da sie nicht mehr benötigt werden. Das muss so radikal ablaufen, da im August bereits Eier mit Winterbienen gelegt werden. Diese genießen eine besondere Pflege durch die Arbeiterinnen, denn je mehr Winterbienen überleben, desto größer ist die Chance, dass das gesamte Volk die rauen Wintertage überlebt.

Winter (Oktober-Februar)

Wir nähern uns langsam den kalten Wintermonaten, und selbst wenn es für uns noch warm im Oktober ist, so verlassen die Bienen im Normalfall ihre Bienenbeute nicht mehr. Je Kälter es draußen wird umso näher rücken die Bienen zusammen um sich zu wärmen. Sie bilden eine Traube. Im Zentrum davon, sprich am wärmsten Platz, befindet sich die Königin. Um den Bienenstock warum zu halten haben die Winterbienen hier eine spezielle Technik. Sie klinken, ihre Flügel aus und kontrahieren ihre Muskulatur so sehr, sodass das innere im Bienenstock durch die Reibung auf bis zu 32°C erwärmt werden kann. Damit es jede Biene gleich warm hat, nutzen sie ein einfaches Prinzip, welche einige von Euch sicherlich schon von Pinguinen kennen. Sie rotieren regelmäßig, damit sich jede Biene auch mal am wärmsten Punkt, nämlich in der Mitte der Traube befindet.