Biene sammelt Nektar an einer Blüte. Ob sie wohl den Honig-Futterteig braucht?

Honig-Futterteig selber herstellen

Ein Rezept für deinen Honig-Futterteig

Ein weiters tolles Rezept ist der Honig-Futterteig. Dieser ist ebenfalls ein optimales Futter für Deine Bienen. Im Gegensatz zum Winterfutter ist der Honig-Futterteig nicht als Winterfutter zu empfehlen. Vorteilhafter ist es ein Flüssigfutter zu benutzen, Marke Eigenbau bestenfalls! Grund hierfür ist, das Deine Bienen im Winter Wasser benötigen. Dieses ist nicht, oder fast gar nicht, im Futterteig enthalten.

Der Futterteig eignet sich am besten zum Füttern von Ablegern, oder als kleine Stärkung deiner Bienen – Reizfütterung.

Honig-Futterteig Marke Eigenbau

Die Zutaten für den Honig-Futterteig sind nur Puderzucker und Blütenhonig. Das Mischungsverhältnis ist hierbei 3 (Puderzucker) : 1 (Blütenhonig). Als erstes gibst du den Puderzucker in einen Eimer, alternativ kannst du ihn auf Deinen Tisch streuen. (Vorsicht: mit einer sauerei ist zu rechnen). Anschließend gibst du den leicht erwärmten Honig dazu. Diesen kannst Du zusätzlich mit maximal 10% Wasser verdünnen.

Kleine Mengen Deines Teiges kannst Du gerne mit Deiner Hand kneten. Die Masse behandelst Du solange weiter bis sie nicht mehr klebrig ist und sich trocken anfühlt.

Bei größeren Mengen, also Kiloweise, wird es ein echt mühsames Anliegen. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur dazu raten keine Küchenmaschine zu nehmen. Du wirst Dir nämlich im Nachhinein definitiv eine neue zulegen müssen.

Unbeschadet dessen, solltest Du dringlichst darauf achten, dass dein Honig-Futterteig nicht mehr klebrig ist. Vielmehr sollte er eine relativ feste Masse haben. Ist dies gegeben, kannst Du folglich Deinen Teig warm, einige Wochen in einem Luftdichten Eimer lagern. Im Eimer wird die Masse durchziehen, und kann im Anschluss verfüttert werden.

Wo platziere ich das Futter innerhalb der Bienenbeute?

Entnehme einen Teil der Masse und forme ihn zu einem kleinen Block. Diesen Block kannst Du auf die Waben, auf eine Folie oder direkt in einen Futterrahmen legen.

Worauf Du bitte unbedingt achten solltest!

Verwende für Deinen Teig nur eigenen Honig, oder Honig von einem Imker den Du kennst. Stichwort „Faulbrutsporen“ und Seuche „amerikanische Faulbrut“. Zusätzlich achte penibelst darauf, dass Du beim Füttern nicht kleckerst. So beugst Du Raubzügen vor. Bienen räubern gerne schwächere Völker aus, wenn sie merken das dort zusätzliches Futter zu holen ist. Kleckerst Du, wische es direkt wieder auf.

  • Etwas detaillierter habe ich diese Punkte hier

Genauso solltest Du Deine Völker eher abends füttern, und das möglichst gleichzeitig.

Zum Zucker ist zu sagen, dass es egal ist welchen Du nimmst. Er kann aus jedem beliebigen Lebensmittelgeschäft sein. Vorrausgesetzt es ist normaler weißer Haushaltszucker. Auf jeden Fall kannst Du gerne Bio-Zucker verfüttern. Achte hier bitte ebenfalls drauf, das es weißer und kein brauner oder Vollrohrzucker ist.

 

Viel Spaß beim Herstellen Deines eigenen Teiges

 

Wünscht Dir Dein Kristian!

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Eine Biene ist fleißig am Nektar sammeln. Braucht sie extra Winterfutter?

Winterfutter Rezept selber herstellen

 Ein Rezept für Dein eigenes Winterfutter

Als Ausgleich für den entnommenen Honig müssen wir unsere Bienen für den bevorstehenden Winter füttern. Also warum nicht gleich mit einem selbst hergestellten Winterfutter? Der Fütterungszeitraum bzw. Beginn ist in der Regel nach der letzten Tracht und Honigernte im Sommer, sprich Juli – August. Im Grunde genommen kannst Du Dir Flüssigfutter auch kaufen. Demgegenüber steht jedoch, dass Du ihn Dir recht günstig und leicht eigenständig herstellen kannst. Hierzu benötigst Du nur zwei ganze Zutaten. Nämlich Zucker (weißer Zucker) und Wasser. Damit wirst Du Deine Bienen für die Überwinterung optimal versorgen.

Flüssigfutter Marke Eigenbau

Der Herstellungsprozess für dein Eigenes Winterfutter ist zum Greifen nahe. Um beginnen zu können, musst Du wissen welche Utensilien du brauchst. Es sind ganz wenige. Vorerst natürlich deine Zutaten: Zucker und Wasser. Des Weiteren benötigst du einen Eimer, oder etwas Vergleichbares, und einen Rührstab. Entweder manuell betrieben durch Muskelkraft, oder elektronisch.

Eine Einheit Zucker beträgt 1Kg, eine Einheit Wasser sind 1 Liter. Unser Mischungsverhältnis für das Flüssigfutter ist 3 (Zucker) : 2 (Wasser).

Löst du 1Kg Zucker in Wasser, so erhältst du 1,2 – 1,3Kg Zuckerlösung / Sirup.

Hierbei halten wir uns an Regeln, welche wir vom Kochen kennen. Zuerst gießen wir das Wasser in den Eimer. Im Anschluss geben wir nach und nach und unter ständigem rühren Zucker hinzu. Das hat den Vorteil, dass Du einfach einfacher rühren kannst, und nicht viel Kraft einsetzen musst. Dein Futter ist fertig wenn sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Zusätzlich kannst du noch etwas Honigreste hinzugeben. Ob es einen tatsächlichen Vorteil bietet, kann ich nicht genau sagen, aber vielleicht schmeckt es ja Deinen Bienen dadurch besser 😉 Nichtsdestotrotz kann es nicht schaden, wenn Deine Bienen zusätzlich wichtige Bestandteile des Honigs erhalten. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass durch den hohen Zuckeranteil der Sirup nicht so schnell gärt.

Im Grunde genommen bist Du nun fertig mit dem Winterfutter für Deine Bienen. Dann mal ran ans Flüssigfutter, und beginne fleißig Deine Bienen zu ernähren!

 

Viel Spaß beim herstellen Deines eigenen Futters,

 

Wünscht Dir Dein Kristian!

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