Eine lila Blüte mitten im Wald. Nektar für den Honig.

Süß, klebrig, lecker. Honig!

Worauf Du achten musst!

Honig. Wir alle kennen ihn, und wir alle, fast alle zumindest, lieben ihn! Ob lecker zum Frühstück am Sonntag aufs Brötchen geschmiert, oder kombiniert mit einer Tasse Tee. Warmer Tee – nicht heißer bitte! Aber dazu später mehr im weiteren Verlauf des Artikels. Das goldene Sirup der Natur, ist in fast jedem Supermarkt und in vielen Sorten erhältlich. Des Weiteren können wir ihn auch von einem Imker in der Nähe beziehen. Oder wir ernten ihn einfach selbst aus unserer Bienenbeute.

Geschmack:

Nun den genauen Geschmack des Honigs kann man eigentlich nicht in Worte fassen. Besser ausgedrückt, es gibt zu viele Geschmacksrichtungen um alle hier aufzulisten. Dessen ungeachtet möchte ich dennoch ein paar Honigsorten erwähnen, die man probiert haben sollte. Nicht nur im Geschmack unterscheiden sich die Honigsorten, sondern auch im Preis. Industriell hergestellter käuflicher Honig, ist meistens ein Mischhonig. Kurzum, er kann auch schmecken, doch ich bevorzuge Sortenreinen Honig. Anders formuliert, mir ist es wichtig einen besonders intensiven und eindeutigen Geschmack zu haben.

Obstblüte:

Der Obstblüte Honig, auch wenn er nicht Sortenrein ist, ist dennoch einer meiner Lieblingssorten. Visuell betrachtet ist es eine helle Sorte und gehört zu den Traubenzuckerhonigen. Dieser Sorte, man mag es erahnen, wird aus den Obstblüten im Frühjahr gewonnen. Dementsprechend ist er einer der ersten Honige des Jahres und erfreut sich großer beliebtheit. Dieser Mischhonig schmeckt recht süß – und naja süß und blütig.

Kastanienblütenhonig:

Kastanienblütenhonig ist vom Aussehen her recht dunkel. Er erinnert fast schon an die Farbe von vertrocknetem Harz. Tief dunkelbraun, mit einer Nuance von Bernstein. Der Geschmack des Honigs ist verglichen zu anderen Sorten sehr kräftig und intensiv. Er erinnert an den Geschmack von gutem Karamell.  Nebenher schmeckt man ein rauchiges, manch einer auch ein bitteres herbes Aroma auf der Zunge. Dementsprechend ist die Fangemeinde nicht sehr groß. Außerdem ist dieser Honig, verglichen zu anderen, relativ kostspielig. Leider darf ich keine genauen Preisangaben benennen, doch meistens fängt der Preis für ein kleines 250ml Glas (verlinken zu Gläsern), im zweistelligen Bereich an. Dessen ungeachtet ist dieser Honig für mich einer der Besten, und ich kann es nur jedem empfehlen ihn wenigstens einmal probiert zu haben. Wer sich etwas gönnen, und einen fast schon exotisches Geschmackserlebnis verspüren möchte, ist hier genau richtig!

Vitamine und Mineralstoffe im Honig. Zusammensetzung. Chemische Struktur.

Das Honig viele Vitamine enthalten soll, hast Du bestimmt schonmal gehört. Doch was genau ist in ihm enthalten?

Die zwei Hauptbestandteile des Honigs sind Zucker, und Wasser. Das Zuckergemisch ist Fruchtzucker (Fructose) und Traubenzucker (Glucose), sowie einige schwer verdauliche Mehrfachzucker (Polysaccharide). Das Wasser ist mit einem prozentualen Anteil von ca. 16-20% enthalten.

Das ist jedoch nicht das einzige was Honig enthält. Organische und anorganische Säuren sind in ihm enthalten. Zu den organischen Säuren zählen Ameisensäure, Essigsäure, Milchsäure, Buttersäure sowie Gluconsäure. Anorganische Säuren sind Phosphor,- und Salzsäure.

Folglich kommen wir nun zu unserem Vorletzten Punkt. Den Vitaminen! Natürlich ist im Honig Vitamin C enthalten. B1, B2, B6, Pantothensäure, Nikotinsäure und Folsäure ebenfalls. Diese Vitamine sind zwar enthalten, jedoch in geringen Mengen – also nicht übereifrig werden!

Letzten Endes bleibt zu erwähnen das Bestandteile von Pollen und Propolis enthalten sind. Nebenher erwähnt, wird ihnen eine Heilwirkung zugesprochen.

Die richtige Anwendung!

In einer heißen Tasse Tee, im Salatdressing (Rezept hineinschreiben), zum süßen von Speisen, oder pur mit Löffel direkt in den Mund. Honig findet bei vielen Sachen Verwendung. Jedoch solltest du eine wichtige Sache bedenken bei deinem Honigkonsum. Vielmehr ist es ein wichtiger Punkt, den Du womöglich noch nicht kennst. Obwohl Vitamine und Mineralstoffe gut und essentiell für uns sind, sind sie äußerst anfällig gegenüber Hitze.

Dementsprechend solltest du Honig nie in kochendes Wasser geben. Zum Beispiel bei einem frisch aufgegossenen Tee. Vielmehr achte darauf das die Temperatur nicht über 68° C liegt, damit du die Vitamine nicht zerstörst. Und dies ist auch das Knackwort. Selbstverständlich darfst du auch mit Honig kochen, oder ihn in Verbindung mit heißem Wasser nutzen. Doch einen Nutzen für deinen Körper besitzt der Honig ab dem Moment nicht mehr, da die Vitamine zerstört werden. Den leckeren Geschmack wirst du allerdings trotzdem noch haben.

Salatdressing:

5 EL Öl

1-2 EL Aceto Balsamico

1 EL Honig

etwas Senf

ein Schuss Zitrone

eine kleine Frühlingszwiebel, fein geschnitten

Gemüsebrühe, damit würzen

Pfeffer

Ist Honig gesund?

Nun leider werde ich hier von unserem Gesetz gezwungen keine konkreten Äußerungen bzw. Ratschläge zu erteilen. Mitunter als Grund zählt hier das Werbeverbot zur gesundheitlichen Wirkung des Honigs. Verboten ist es für jedermann, sofern man kein Arzt oder Apotheker ist. Zumal es für uns Imker auch verboten ist, Honig als Gesund anzupreisen auf unseren Etiketten. Dessen ungeachtet möchte ich von Erkenntnissen anderer Personen berichten.

Dazu fällt mir spontan die Geschichte, unseres damaligen Dorfältesten ein. Ja, ich komme ursprünglich aus einem anderen Land! Der Herr war sage und schreibe stolze 107 Jahre alt. Ich fühle mich echt geehrt so einer alten Person mal im Leben begegnet zu sein. Auf die Frage warum er denn so alt sei, hatte der alte Mann immer dieselbe Antwort : „Das siehst du doch, ein Löffel täglich von unserem tollen Waldhonig.“

Das Honig Zucker enthält, ist kein Geheimnis. Das der Zucker womöglich schädlich für die Zähne sei, auch nicht. Zucker hin oder her, ein Teelöffel Honig täglich hat ihm anscheinend nicht geschadet!

Wofür Du Honig noch nutzen kannst.

Das wir Speisen aufpeppen können, darüber habe ich ja zur Genüge geschrieben. Doch einen Tipp und ein tolles Rezept möchte ich trotzdem noch mit Dir teilen. Zur kalten Jahres, ja ich meine den Winter, ist der ein oder andere öfters Mal krank. Die Nase läuft und der Verbrauch von Taschentüchern steigt ins unermessliche. Infolgedessen bleibt meistens nur ausruhen, schlafen, und vieeeeel Tee trinken!

Selbst wenn ich sehr selten krank bin, bereite ich mir jedes Jahr diesen leckeren Tee zu.

Hier mein einfaches aber äußerst leckeres Rezept:

500ml Wasser

1 Orange

½ Zitrone (wer es etwas saurer mag ruhig eine ganze)

2-3 cm fein geschnittener Ingwer

1-2 Löffel Honig

Wie Du schon erahnen vermagst ist dieses Rezept kein Hexenwerk. Das Wasser, den Saft der Orange, den Saft der Zitrone, und den fein geschnittenen Ingwer in einen Topf geben und bei geringer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Nachdem die Zeit um ist, entfernst du die Ingwerstücke und gießt dir eine Tasse Tee ein. Im Anschluss, wenn er etwas abgekühlt ist, fügst du noch einen Löffell Honig hinzu, rührst um und genießt nur noch! Ein wirklich leckeres und einfaches Rezept. Probieren, Probieren, Probieren! Viel Spaß beim Gesund werden ihr Lieben.

Der richtige Aufbewahrungsort !

Der Punkt ist fast schon selbstredend. Dennoch hier ein paar Tipps für Dich, damit du deinen Honig ordentlich lagern kannst. Vermutlich tust du es ja bereits instinktiv. Damit alle Vitamine im Honig erhalten bleiben solltest du ihn an einem möglichst dunklen Ort lagern. Ja genau, wahrscheinlich denkst du gerade genau an diesen Satz „ Man das tue ich doch schon – in meinem Schrank!“. Genau. Dein Schrank ist der perfekte Ort. Dein Honig sollte möglichst bei Zimmertemperatur und lichtgeschützt gelagert werden.

Möchtest Du ihn etwas cremiger haben bzw. in einem festeren Aggregatzustand –  dann ab damit in den Kühlschrank. Vermeiden solltest du es ihn im Sonnenlicht stehen zu lassen. Stichwort Vitamine und Mineralstoffe!

 

Ansonsten, viel Spaß beim genießen des Honigs wünscht Euch,

 

Euer Kristian

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